

GKB steigert Gewinn im ersten Halbjahr deutlich
Die Graubündner Kantonalbank (GKB) schliesst das erste Halbjahr 2026 mit einem Konzerngewinn von 137.2 Millionen Franken (+18.2%) ab. Das erfreuliche Ergebnis bestätigt die erfolgreiche Positionierung als Kredit-, Anlage- und Vorsorgebank. Mit 3.0 Milliarden Franken Eigenkapital unterstreicht die GKB ihre ausgeprägte Resilienz.
Die GKB schreibt mit 137.2 Millionen Franken das bisher beste Halbjahresergebnis ihrer Geschichte. CEO Daniel Fust freut sich über das Ergebnis: «Der operative Erfolg verdeutlicht die hohe Leistungsfähigkeit einer resilienten und robusten GKB. Das positive Volumenwachstum mit Privat- und Geschäftskunden drückt das grosse Vertrauen unserer Kundschaft in die GKB aus und unterstreicht unsere ausgeprägte regionale Verwurzelung.»
137.2
CHF Mio.
Konzerngewinn steigt um 18.2%
Zunahme bei allen Ertragskomponenten
Der Geschäftsertrag steigt insgesamt um 28.9 Millionen Franken (+11.2%) auf 286.3 Millionen Franken. Dazu beigetragen haben alle Ertragskomponenten. Der Zinserfolg steigt um insgesamt 14.6 Millionen Franken (+9.3%). Der Margenrückgang aufgrund des anhaltenden Nullzinsumfelds kann durch das Wachstum der Ausleihungen und die erfolgreiche Anlagestrategie des Eigenkapitals ausgeglichen werden. Weiter konnten im ersten Halbjahr nicht mehr benötigte Wertberichtigungen in Höhe von netto 3.5 Millionen Franken aufgelöst werden. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nimmt primär aufgrund der Akquisition von Anlagevolumen im Stammhaus sowie der vorteilhaften Marktentwicklung um 11.3 Millionen Franken (+13.5%) zu. Somit kann die Quote des zinsunabhängigen Geschäfts weiter ausgebaut werden und liegt bei 40.1%.
Effizienz und Leistungsfähigkeit der Bank bleiben überzeugend
Im Rahmen der Umsetzung der neuen Strategie 2026-2030 investiert die GKB gezielt in die digitale Transformation und die dafür geeigneten Fachkräfte und bleibt damit am Puls der Zeit. Der Geschäftsaufwand erhöht sich daher um 3.0%, wobei die Kostenzunahme gegenüber den Vorjahresperioden abflacht, was auf einen intensiven Fokus auf Effizienz zurückzuführen ist. Setzt man den eingesetzten Aufwand ins Verhältnis zum erwirtschafteten Ertrag, erreicht die GKB mit einer Cost/Income-Ratio von 46.8% ein erfreuliches Ergebnis, was die hohe Produktivität der GKB verdeutlicht.
46.8%
Cost-/Income-Ratio
Hohe Produktivität der GKB
Wachstum bei Privat- und Geschäftskunden
Das Geschäftsvolumen der GKB beträgt 78.9 Milliarden Franken (+0.1%). Die anhaltende Dynamik im Heimmarkt führt bei den Kundenausleihungen, insbesondere im Geschäft mit Privat- und KMU-Kunden, zu einem Wachstum von 0.1 Milliarden Franken. Das im Kundengeschäft erzielte Nettoneugeld des Stammhauses beträgt 0.7 Milliarden Franken. Die Nettogeldabflüsse von insgesamt 1.0 Milliarden Franken sind auf Abflüsse bei institutionellen Kunden der Tochtergesellschaften zurückzuführen, werden jedoch zum Grossteil durch die positive Marktentwicklung kompensiert.
Sichere und stabile Bank
Eine solide Kapitalbasis ist ein wichtiger Baustein für nachhaltiges und verantwortungsvolles Wachstum. Das Eigenkapital der GKB beträgt nach dem ersten Halbjahr 2026 3.0 Milliarden Franken. Ein deutliches Zeichen für die finanzielle Stärke und die Widerstandsfähigkeit der Bank. Die risikogewichtete Kernkapitalquote steigt auf hohem Niveau um 0.2%-Punkte auf 20.2% (CET-1-Ratio), was die konsequente und langfristig orientierte Risikopolitik der GKB unterstreicht und die regulatorischen Anforderungen komfortabel erfüllt.
20.2%
Kernkapitalquote (CET-1-Ratio)
Zeichen für finanzielle Stärke der GKB
Positiver Ausblick 2026
Die erfreulichen Zahlen aus dem ersten Halbjahr 2026 zeigen, dass die Kundinnen und Kunden der GKB von einer besonders soliden und nachhaltig finanzierten Bank profitieren. Die überdurchschnittliche Kapitalbasis ermöglicht strategische Flexibilität und schafft ausreichend Sicherheiten, um ihre Stellung als starke Bank im Kanton Graubünden auch weiterhin zu festigen. Aufgrund des erfolgreichen ersten Semesters erhöht die GKB den Ausblick und erwartet für das Berichtsjahr 2026 neu einen Gewinn über Vorjahr.