Offenlegung 2025

Einleitung

Die Grundsätze und der Umfang der Offenlegung wurden von der Geschäftsleitung der Graubündner Kantonalbank (GKB) am 17. Februar 2026 und vom Bankrat am 26. Februar 2026 genehmigt.

Mit den vorliegenden Informationen trägt die Graubündner Kantonalbank den Vorgaben der «Verordnung der FINMA über die Offenlegungspflichten der Banken und Wertpapierhäuser (OffV-FINMA)» Rechnung. Der Umfang der Offenlegung berücksichtigt das Geschäftsmodell der GKB sowie den Informationsbedarf der strategisch definierten Anspruchsgruppen.

Die entsprechenden Offenlegungsberichte sind auf der Website der GKB zu finden.

Offenlegungsberichte Vorperioden

Eigenmittel

Beteiligungen und Umfang der Konsolidierung

Der Konsolidierungskreis nach Rechnungslegung und der regulatorische Konsolidierungskreis sind identisch. Die Konzernrechnung (Vollkonsolidierung) umfasst den Abschluss des Stammhauses der Graubündner Kantonalbank, Chur, der Privatbank Bellerive AG, Zürich, der Albin Kistler AG, Zürich und der BZ Bank Aktiengesellschaft, Wilen.

Erforderliche Eigenmittel

Zur Berechnung der Eigenmittelanforderungen für Kreditrisiken, Marktrisiken und operationelle Risiken stehen unter Basel III Final verschiedene Ansätze zur Verfügung. Weitergehende Informationen finden sich nachfolgend als Teil der Offenlegung der Tabelle OV1.

Anrechenbare Eigenmittel

Die wichtigsten Merkmale, Bedingungen und Bestimmungen der emittierten regulatorisch anrechenbaren Eigenkapitalinstrumente sind separat offengelegt. Deren Offenlegung befindet sich auf der Website der Graubündner Kantonalbank:

Eigenkapitalinstrumente der Graubündner Kantonalbank
Bewirtschaftung Kreditrisiko, Marktrisiko und operationelle Risiken

Die Informationen zur Bewirtschaftung des Kreditrisikos, des Marktrisikos und der operationellen Risiken finden sich im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung im Kapitel 3 «Risikomanagement» im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung sowie im «Risikobericht». Weitere Informationen zur Strategie, Prozesse und Organisation zur Bewirtschaftung der operationellen Risiken finden sich im Kapitel 3.6 «Operationelle Risiken» im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung. Die angewandten Methoden zur Identifikation von Ausfallrisiken und zur Festlegung des Wertberichtigungsbedarfs finden sich im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung im Kapitel 4 «Erläuterung der angewandten Methoden zur Identifikation von Ausfallrisiken und Festlegung des Wertberichtigungsbedarfs» und die Bewertung der Deckungen im Kapitel 5 «Bewertung der Deckungen». Die Geschäftspolitik beim Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten und Hedge Accounting ist im Kapitel 6 «Geschäftspolitik beim Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten und Hedge Accounting» beschrieben.

1. Grundlegende aufsichtsrechtliche Kennzahlen (KM1) Konzern

in CHF 1'000

a

c

e

31.12.2025

30.06.2025

31.12.2024

Anrechenbare Eigenmittel

1

Hartes Kernkapital (CET1)

2’840’407

2’812’769

2’802’034

2

Kernkapital (Tier 1)

2’840’407

2’812’769

2’802’034

3

Gesamtkapital total

2’840’407

2’812’769

2’802’034

Nach Risiko gewichtete Positionen (RWA)

4

RWA

14’197’687

14’521’014

14’865’607

4a

Mindesteigenmittel gemäss FINMA-Rundschreiben 2016/1

n.v.

n.v.

1’189’249

Risikobasierte Kapitalquoten (% der RWA)

5

CET1-Quote

20.0%

19.4%

18.8%

6

Kernkapitalquote

20.0%

19.4%

18.8%

7

Gesamtkapitalquote

20.0%

19.4%

18.8%

CET1-Pufferanforderungen (% der RWA)

8

Eigenmittelpuffer nach dem Basler Mindeststandard (2.5%)

2.5%

2.5%

2.5%

11

Gesamte Pufferanforderungen in CET1-Qualität (Zeilen 8 + 9 + 10)

2.5%

2.5%

2.5%

12

Verfügbares CET1 zur Erfüllung der Pufferanforderungen (Zeile 11), nach Abzug von CET1 zur Erfüllung der Mindestanforderungen und ggf. zur Erfüllung von Anforderungen an die gesamte Verlusttragfähigkeit (Total Loss Absorbing Capacity, TLAC)

12.0%

11.4%

10.8%

Kapitalzielquoten nach Anhang 8 ERV (% der RWA)

12a

Eigenmittelpuffer nach Anhang 8 ERV

4.0%

4.0%

4.0%

12b

Antizyklische Puffer (Art. 44 und 44a ERV)

1.2%

1.2%

1.1%

12c

CET1-Zielquote nach Anhang 8 ERV zuzüglich der antizyklischen Puffer nach den Artikeln 44 und 44a ERV

9.0%

9.0%

8.9%

12d

Tier-1-Zielquote nach Anhang 8 ERV zuzüglich der antizyklischen Puffer nach den Artikeln 44 und 44a ERV

10.8%

10.8%

10.7%

12e

Gesamtkapital-Zielquote nach Anhang 8 ERV zuzüglich der antizyklischen Puffer nach den Artikeln 44 und 44a ERV

13.2%

13.2%

13.1%

Leverage Ratio nach dem Basler Mindeststandard

13

Gesamtengagement (LRD)

37’376’696

35’738’569

36’744’537

14

Leverage Ratio, ausgedrückt als Tier 1 in % des LRD, einschliesslich der Auswirkung einer vorübergehenden Ausnahme von Zentralbankguthaben

7.6%

7.9%

7.6%

14b

Leverage Ratio ohne die Auswirkung einer vorübergehenden Ausnahme von Zentralbankguthaben

7.6%

7.9%

7.6%

14e

Mindesteigenmittel (Art. 42 ERV)

1’135’815

1’161’681

n.v.

Quote für kurzfristige Liquidität (Liquidity Coverage Ratio, LCR)1

15

Zähler der LCR: Total der qualitativ hochwertigen, liquiden Aktiven2

7’462’535

6’376’249

6’910’897

16

Nenner der LCR: Total des Nettomittelabflusses3

4’800’894

4’300’416

4’337’574

17

LCR4

155.4%

148.3%

159.3%

Finanzierungsquote (Net Stable Funding Ratio, NSFR)

18

Verfügbare stabile Finanzierung

26’609’926

26’289’644

26’034’018

19

Erforderliche stabile Finanzierung

20’388’817

20’382’616

19’287’130

20

NSFR

130.5%

129.0%

135.0%

1Bei den Werten handelt es sich um die einfachen Durchschnitte gemäss den monatlichen Liquiditätsnachweisen des Berichtsquartals (3 Datenpunkte).

2Quartalswerte: 30.09.2025: TCHF 7'453'644; 31.03.2025: TCHF 6'947'282

3Quartalswerte: 30.09.2025: TCHF 5'019'517; 31.03.2025: TCHF 4'587'733

4Quartalswerte: 30.09.2025: 148.5%; 31.03.2025: 151.4%

2. Überblick über die nach Risiko gewichteten Positionen (RWA) (OV1) Konzern

Die Risikogewichtung von Anteilen an verwalteten kollektiven Vermögen (VKV-Anteile) erfolgt nach der «Verordnung der FINMA über die Kreditrisiken der Banken und Wertpapierhäuser (KreV-FINMA)». Die Graubündner Kantonalbank gewichtet grundsätzlich VKV-Anteile mit einem Risikoindikator nach dem vereinfachten Ansatz. Bei allen übrigen VKV-Anteilen wird der Fallback-Ansatz angewendet.

in CHF 1'000

a

b

c

RWA

RWA

Mindesteigen­mittel

31.12.2025

30.06.2025

31.12.2025

1

Kreditrisiko, ohne Gegenpartei-Kreditrisiko

12’947’631

13’332’783

1’035’810

2

- Davon mit internationalem Standardansatz für Kreditrisiken (SA-BIZ) bestimmt

12’947’631

13’332’783

1’035’810

6

Gegenpartei-Kreditrisiko

47’015

42’805

3’761

7b

- Davon mit Marktwertansatz bestimmt

47’015

42’805

3’761

10

Kreditbewertungsanpassungen bei Derivaten und Wertpapierfinanzierungsgeschäften (CVA)

48’254

43’393

3’860

14

Anteile an verwalteten kollektiven Vermögen, mit Fallback-Ansatz (FBA) bestimmt

5’130

6’357

410

14a

Anteile an verwalteten kollektiven Vermögen, mit vereinfachtem Ansatz bestimmt

240’085

246’232

19’207

20

Marktrisiken

74’318

62’150

5’945

20a

- Davon mit einfachem Marktrisiko-Standardansatz bestimmt

74’318

62’150

5’945

24

Operationelle Risiken

831’442

783’483

66’515

25

Beträge unterhalb der Schwellenwerte für Abzüge, mit 250% nach Risiko gewichtete Positionen

3’812

3’812

305

29

Total

14’197’687

14’521’014

1’135’815

3. Liquiditätsrisiko

3.1 Liquidität: Management der Liquiditätsrisiken (LIQA) Konzern1

a)

Liquiditätsstrategie und -risikotoleranz

Durch das Halten einer angemessenen Liquiditätsreserve (SNB-Girokonto, Obligationen) wird die jederzeitige Zahlungsfähigkeit gewährleistet, namentlich in Zeiten bankspezifischer und/oder marktweiter Stressperioden. Die Liquiditätsrisikotoleranz entspricht dem Verhältnis aus Liquiditätsreserve und Nettomittelabfluss über 30 Tage. Diese Liquiditätsrisikotoleranz muss für jedes interne Stress-Szenario mindestens 100% betragen. Alle gehaltenen Obligationen sind repofähig. Angesichts der unwesentlichen Liquiditätsrisiken in Fremdwährung wird allfällig vorhandene Fremdwährungsliquidität grösstenteils in Schweizer Franken geswapt.

b)

Refinanzierungsstrategie

Die GKB strebt eine langfristig tragfähige und stabile Refinanzierung des Aktivgeschäfts an und refinanziert sich deshalb hauptsächlich über breit diversifizierte, stabile Kundeneinlagen und zusätzlich über Emissionen von Anleihen und Pfandbriefdarlehen am Kapitalmarkt. Ergänzend werden Refinanzierungen am Geldmarkt eingesetzt. In der Steuerung der Refinanzierungsrisiken orientiert sich die GKB an den gesetzlichen Anforderungen zur Net Stable Funding Ratio.

c)

Organisation

Die Strategien für die Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken werden durch den Fachausschuss Bilanzstrukturrisiken (ALCO) laufend umgesetzt. Die operationelle Steuerung der Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken erfolgt zentral im Treasury (einzig die operationelle Steuerung der Fremdwährungsliquidität erfolgt durch den Devisenhandel).

1Die Kommentare beziehen sich auf das Stammhaus.

3.2 Liquidität: Informationen zur Quote für kurzfristige Liquidität (Liquidity Coverage Ratio, LCR) (LIQ1) Konzern

Quantitative Informationen zur Liquiditätsquote

in CHF 1'000

1. Quartal 2025 1

2. Quartal 2025 1

b

c

b

c

Ungewichtete Werte

Gewichtete Werte

Ungewichtete Werte

Gewichtete Werte

Qualitativ hochwertige liquide Aktiven (HQLA)

1

Total der qualitativ hochwertigen liquiden Aktiven (HQLA)

6’947’282

6’376’249

Mittelabflüsse

2

Einlagen von Privatkunden

11’130’299

1’050’389

11’480’827

1’074’026

3

- Davon stabile Einlagen

2’662’017

133’101

3’276’164

163’808

4

- Davon weniger stabile Einlagen

8’468’282

917’288

8’204’663

910’218

5

Unbesicherte, von Geschäfts- oder Grosskunden bereitgestellte Finanzmittel

5’303’887

3’458’891

5’093’158

3’224’170

6

- Davon operative Einlagen aller Gegenparteien und Einlagen beim Zentralinstitut von Mitgliedern eines Finanzverbundes

-

-

-

-

7

- Davon nichtoperative Einlagen aller Gegenparteien

5’203’887

3’358’891

5’093’158

3’224’170

8

- Davon unbesicherte Schuldverschreibungen

100’000

100’000

-

-

9

Besicherte Finanzierungen von Geschäfts- oder Grosskunden und Sicherheitenswaps

4

-

10

Weitere Mittelabflüsse

1’443’017

266’896

1’400’259

250’081

11

- Davon Mittelabflüsse in Zusammenhang mit Derivatgeschäften und anderen Transaktionen

137’410

116’444

146’960

125’457

12

- Davon Mittelabflüsse aus dem Verlust von Finanzierungsmöglichkeiten bei forderungsunterlegten Wertpapieren, gedeckten Schuldverschreibungen, sonstigen strukturierten Finanzierungsinstrumenten, forderungsbesicherten Geldmarktpapieren, Zweckgesellschaften, Wertpapierfinanzierungsvehikeln und anderen ähnlichen Finanzierungsfazilitäten

16’000

16’000

-

-

13

- Davon Mittelabflüsse aus fest zugesagten Kredit- und Liquiditätsfazilitäten

1’289’607

134’452

1’253’299

124’624

14

Sonstige vertragliche Verpflichtungen zur Mittelbereitstellung

152’922

93’141

149’661

101’307

15

Sonstige Eventualverpflichtungen zur Mittelbereitstellung

4’507’856

3’541

4’433’805

3’570

16

Total der Mittelabflüsse

4’872’862

4’653’155

Mittelzuflüsse

17

Besicherte Finanzierungsgeschäfte, wie Reverse-Repo-Geschäfte

-

-

-

-

18

Zuflüsse aus voll werthaltigen Forderungen

432’093

223’457

623’792

297’431

19

Sonstige Mittelzuflüsse

61’673

61’673

55’308

55’308

20

Total der Mittelzuflüsse

493’766

285’130

679’100

352’738

Bereinigte Werte

21

Total der qualitativ hochwertigen, liquiden Aktiven (HQLA)

6’947’282

6’376’249

22

Total des Nettomittelabflusses

4’587’733

4’300’416

23

Quote für kurzfristige Liquidität LCR

151.4%

148.3%

1Bei den Werten pro Quartal handelt es sich um die einfachen Durchschnitte gemäss den monatlichen Liquiditätsnachweisen (pro Quartal 3 Datenpunkte).

in CHF 1'000

3. Quartal 2025 1

4. Quartal 2025 1

b

c

b

c

Ungewichtete Werte

Gewichtete Werte

Ungewichtete Werte

Gewichtete Werte

Qualitativ hochwertige liquide Aktiven (HQLA)

1

Total der qualitativ hochwertigen liquiden Aktiven (HQLA)

7’453’644

7’462’535

Mittelabflüsse

2

Einlagen von Privatkunden

11’724’566

1’073’952

11’765’195

1’037’804

3

- Davon stabile Einlagen

3’859’416

192’971

4’561’579

228’079

4

- Davon weniger stabile Einlagen

7’865’150

880’981

7’203’617

809’726

5

Unbesicherte, von Geschäfts- oder Grosskunden bereitgestellte Finanzmittel

5’689’260

3’906’805

5’432’203

3’620’573

6

- Davon operative Einlagen aller Gegenparteien und Einlagen beim Zentralinstitut von Mitgliedern eines Finanzverbundes

-

-

-

-

7

- Davon nichtoperative Einlagen aller Gegenparteien

5’689’260

3’906’805

5’432’203

3’620’573

8

- Davon unbesicherte Schuldverschreibungen

-

-

-

-

9

Besicherte Finanzierungen von Geschäfts- oder Grosskunden und Sicherheitenswaps

-

-

10

Weitere Mittelabflüsse

1’339’819

244’798

1’343’636

267’916

11

- Davon Mittelabflüsse in Zusammenhang mit Derivatgeschäften und anderen Transaktionen

141’265

120’027

141’357

120’419

12

- Davon Mittelabflüsse aus dem Verlust von Finanzierungsmöglichkeiten bei forderungsunterlegten Wertpapieren, gedeckten Schuldverschreibungen, sonstigen strukturierten Finanzierungsinstrumenten, forderungsbesicherten Geldmarktpapieren, Zweckgesellschaften, Wertpapierfinanzierungsvehikeln und anderen ähnlichen Finanzierungsfazilitäten

667

667

25’333

25’333

13

- Davon Mittelabflüsse aus fest zugesagten Kredit- und Liquiditätsfazilitäten

1’197’888

124’104

1’176’946

122’164

14

Sonstige vertragliche Verpflichtungen zur Mittelbereitstellung

158’059

98’171

172’111

98’233

15

Sonstige Eventualverpflichtungen zur Mittelbereitstellung

4’488’922

3’483

4’468’948

3’623

16

Total der Mittelabflüsse

5’327’209

5’028’150

Mittelzuflüsse

17

Besicherte Finanzierungsgeschäfte, wie Reverse-Repo-Geschäfte

-

-

-

-

18

Zuflüsse aus voll werthaltigen Forderungen

580’138

284’555

373’094

184’287

19

Sonstige Mittelzuflüsse

23’137

23’137

42’969

42’969

20

Total der Mittelzuflüsse

603’274

307’692

416’063

227’256

Bereinigte Werte

21

Total der qualitativ hochwertigen, liquiden Aktiven (HQLA)

7’453’644

7’462’535

22

Total des Nettomittelabflusses

5’019’517

4’800’894

23

Quote für kurzfristige Liquidität LCR

148.5%

155.4%

1Bei den Werten pro Quartal handelt es sich um die einfachen Durchschnitte gemäss den monatlichen Liquiditätsnachweisen (pro Quartal 3 Datenpunkte).

Qualitative Informationen zur Liquiditätsquote

-

Informationen über die Liquiditätsquote

Die durchschnittlichen Werte der Liquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR) lagen über alle Währungen betrachtet im 1. Quartal 2025 bei 151.4%, im 2. Quartal 2025 bei 148.3%, im 3. Quartal 2025 bei 148.5% und im 4. Quartal 2025 bei 155.4%. Die Durchschnitts-LCR eines Quartals ist definiert als Verhältnis des 3-Monats-Durchschnitts der HQLA im Zähler und des 3-Monats-Durchschnitts der Netto-Abflüsse im Nenner. Die monatlichen Werte der LCR lagen 2025 zwischen 136.0% und 163.6%. Somit lag die LCR jederzeit deutlich über der gesetzlichen Mindestquote von 100%.

-

Wesentliche Einflussfaktoren und deren Entwicklung

Im Zähler der LCR war im Jahr 2025 der Umfang an flüssigen Mitteln (hauptsächlich Girokontobestand bei der SNB) massgebend für die Höhe der LCR.

Der Nenner der LCR (Nettomittelabflüsse) wird v.a. durch die gewichtete Summe der Abflüsse unbesicherter Einlagen von Banken und Geschäftskunden beeinflusst.

Die Höhe und auch die Veränderung der LCR-Übererfüllung werden hauptsächlich durch Geldmarktgeschäfte verursacht, deren Bestand und Fälligkeitsstruktur sich über die Zeit verändern.

-

Zusammensetzung der qualitativ hochwertigen, liquiden Aktiven (HQLA)

Die gewichteten HQLA Werte bestehen per Stichtag 31.12.2025 zu 80.5% aus Level-1-Aktiva. Diese bestehen grösstenteils aus Einlagen bei der Schweizerischen Nationalbank und Kassenbeständen (69.6%) sowie Level-1-Wertschriften, d. h. erstklassige Obligationen (10.9%).

Die 19.5% Level-2-Aktiva setzen sich ausschliesslich aus Pfandbrieftiteln der Schweizerischen Pfandbriefinstitute zusammen.

-

Konzentrationen von Finanzierungsquellen

Die GKB strebt eine langfristig tragfähige und stabile Refinanzierung des Aktivgeschäfts an und refinanziert sich deshalb hauptsächlich über breit diversifizierte, stabile Kundeneinlagen und zusätzlich über Emissionen von Anleihen und Pfandbriefdarlehen am Kapitalmarkt.

Die Kundeneinlagen belaufen sich per 31.12.2025 auf 58.4% der Bilanzsumme. Der Anteil an Anleihen und Pfandbriefdarlehen an der Bilanzsumme beträgt 19.7%.

-

Sonstige Zu- oder Abflüsse mit bedeutendem Einfluss auf die Höhe der LCR

Per 31.12.2025 liegen keine weiteren Zu- oder Abflüsse mit bedeutendem Einfluss auf die Höhe der LCR vor.

4. Kreditrisiko

4.1 Kreditrisiko: Kreditqualität der Aktiven (CR1) Konzern

in CHF 1'000

a

b

c

d

g

Bruttobuchwerte von

Wertberich­tigungen / Rück­stellungen

Davon ECL-Wertberich­tigungen / Rück­stellungen für Kredit­ausfälle aus SA-BIZ-Posi­tionen

Nettowerte (a + b – c)

ausgefallenen Positionen1

nicht ausgefallen Positionen1

Der Kategorie «Spezifisch» zugewiesen

1

Forderungen, ausgenommen Schuldtitel

326’494

25’264’467

433’553

433’553

25’157’408

2

Schuldtitel

-

2’481’875

-

-

2’481’875

3

Ausserbilanzpositionen

1’402

1’105’486

32’603

32’603

1’074’285

4

Total

327’896

28’851’828

466’156

466’156

28’713’568

1Informationen zur internen Ausfalldefinition finden sich im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung im Kapitel 4 «Erläuterung der angewandte Methoden zur Identifikation von Ausfallrisiken und zur Festlegung des Wertberichtigungsbedarfs».

4.2 Kreditrisiko: Gesamtsicht der Risikominderungstechniken (CR3) Konzern

in CHF 1'000

a

b

c

d

e

Unbesicherte Positionen zu Buchwerten1

Besicherte Positionen zu Buchwerten

Davon: durch Sicherheiten besicherte Positionen

Davon: durch finanzielle Garantien besicherte Positionen

Davon: durch Kreditderivate besicherte Positionen

1

Ausleihungen, ausgenommen Schuldtitel

24’489’199

668’209

489’912

178’297

-

2

Schuldtitel

2’481’875

-

-

-

-

3

Total2

26’971’073

668’209

489’912

178’297

-

4

- Davon ausgefallen

246’800

5’314

2’340

2’974

-

1Grundpfandgesicherte Positionen werden in Spalte a ausgewiesen, da diese nicht unter die Risikominderungstechniken gemäss Art. 61 ERV fallen.

2Die Ausleihungen und Schuldtitel werden nach Abzug von Wertberichtigungen (Bilanzwerte) dargestellt. Für weitere Informationen zu den Wertberichtigungsmethoden wird auf den Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung Kapitel 4 «Erläuterung der angewandten Methoden zur Identifikation von Ausfallrisiken und Festlegung des Wertberichtigungsbedarfs» verwiesen.

4.3 Kreditrisiko: Positionen und Auswirkungen der Kreditrisikominderung nach dem SA-BIZ (CR4) Konzern

in CHF 1'000 / in %

a

b

c

d

e

f

Positionen vor Anwendung von Kreditumrechungsfaktoren (CCF) und vor Anwendung von Risikominderung (CRM)

Positionen nach Anwendung von Kreditumrechnungsfaktoren (CCF) und nach Anwendung von Risikominderung (CRM)

RWA

RWA-Dichte

Positionsklasse

Bilanzwerte

Ausserbilanzwerte

Bilanzwerte

Ausserbilanzwerte

1

Zentralregierungen, Zentralbanken und supranationale Organisationen

8’189’387

-

8’218’457

173

-

0.0%

2

Öffentlich-rechtliche Körperschaften

1’037’235

382’007

1’152’818

41’662

455’011

38.1%

3

Multilaterale Entwicklungsbanken

29’015

-

29’015

-

-

0.0%

4

Banken

95’069

-

75’328

5’106

29’809

37.1%

5

Gedeckte Schuldverschreibungen

1’769’280

-

1’769’280

-

176’928

10.0%

- Davon: Schweizer Pfandbriefe

1’769’280

-

1’769’280

-

176’928

10.0%

6

Unternehmen

1’934’966

1’037’816

1’710’360

306’816

1’897’808

94.1%

- Davon: nicht kontoführende Wertpapierhäuser und andere Finanzinstitute, soweit nicht in Zeile 4 erfasst

102’982

40’426

8’825

9’572

16’557

90.0%

7

Nachrangige Anleihen und Instrumente mit Beteiligungscharakter

48’624

-

48’624

-

92’386

190.0%

8

Retail

478’418

893’904

219’519

158’599

294’443

77.9%

9

Direkt und indirekt grundpfandgesicherte Positionen

22’030’480

1’172’515

21’904’531

126’438

9’374’358

42.6%

- Davon: Selbstgenutzte Wohnliegenschaften

11’275’899

244’038

11’166’970

24’665

3’177’219

28.4%

- Davon: Übrige Wohnliegenschaften

7’520’418

577’295

7’510’273

57’577

3’573’045

47.2%

- Davon: Selbstgenutzte Gewerbeliegenschaften

1’505’146

207’830

1’499’516

29’787

1’158’078

75.7%

- Davon: Übrige Gewerbeliegenschaften

1’729’017

143’353

1’727’772

14’409

1’466’015

84.1%

- Davon: Baukredite und Kredite für Bauland

830’555

285’711

822’480

28’518

616’128

72.4%

10

Ausgefallene Positionen

254’767

22’736

249’453

3’666

364’325

143.9%

11

Übrige Positionen

251’093

73’992

251’093

73’992

266’376

81.9%

12

Total

36’118’336

3’582’970

35’628’477

716’451

12’951’443

35.6%

4.4 Kreditrisiko: Positionen nach Positionsklassen und Risikogewichtung nach dem SA-BIZ (CR5) Konzern

Detaillierte Darstellung der Positionen nach Risikogewichtung und Positionsklassen

in CHF 1'000

a

b

c

d

e

f

g

h

i

j

Positionsklasse / Risikogewichtung (%)

0, 10, 15

20, 25

30, 35

40, 45, 50, 55

60, 70, 75, 80, 85

90, 100, 110, 115

130, 150, 250

400

1250

Total der Kredit­risiko­positionen nach Anwendung von Kredit­umrech­nungs­faktoren und risiko­mindern­den Mass­nahmen

1

Zentralregierungen, Zentralbanken und supranationale Organisationen

8’218’629

-

-

-

-

8’218’629

2

Öffentlich-rechtliche Körperschaften

729’607

311’566

153’306

-

1’194’479

3

Multilaterale Entwicklungsbanken

29’015

-

-

-

-

-

29’015

4

Banken

16’139

55’428

-

7’049

-

1’817

80’434

5

Gedeckte Schuldverschreibungen

1’769’280

-

-

-

-

1’769’280

- Davon: Schweizer Pfandbriefe

1’769’280

1’769’280

6

Unternehmen

44’236

-

-

1’972’939

-

2’017’176

- Davon: nicht kontoführende Wertpapierhäuser und andere Finanzinstitute, soweit nicht in Zeile 4 erfasst

-

-

-

18’397

-

18’397

7

Nachrangige Anleihen und Instrumente mit Beteiligungscharakter

48’866

-

-

48’866

8

Retail

-

340’833

37’044

377’876

9

Direkt und indirekt grundpfandgesicherte Positionen

-

6’313’132

8’525’756

2’680’707

2’903’352

1’388’784

219’236

22’030’968

- Davon: Selbstgenutzte Wohnliegenschaften1

-

6’312’885

4’613’075

258’108

6’405

1’162

-

11’191’634

- Davon: Übrige Wohnliegenschaften

3’912’681

2’422’408

910’944

155’895

165’921

7’567’850

- Davon: Selbstgenutzte Gewerbeliegenschaften2

-

248

-

191

880’632

648’233

-

1’529’303

- Davon: Übrige Gewerbeliegenschaften

1’105’372

583’494

53’315

1’742’181

- Davon: Baukredite und Kredite für Bauland3

152’984

129’340

282’324

10

Ausgefallene Positionen

32’373

220’746

253’119

11

Übrige Positionen

60’997

-

262’563

1’525

325’085

12

Total

10’077’921

7’103’114

8’581’185

2’992’273

3’251’234

3’847’010

492’190

-

-

36’344’928

1Die Zeile umfasst auch Baukredite und Kredite für Bauland für selbstgenutzte Wohnliegenschaften nach Artikel 72e Absatz 2 ERV.

2Die Zeile umfasst auch Baukredite und Kredite für Bauland für selbstgenutzte Gewerbeliegenschaften nach Artikel 72e Absatz 4 ERV.

3Die Zeile umfasst Baukredite und Kredite für Bauland für nicht selbstgenutzte Liegenschaften nach Artikel 72e Absätze 3 und 5 ERV.

Darstellung der Positionen und der angewendeten Kreditumrechnungsfaktoren nach Risikogewichtung

in CHF 1'000

a

b

c

d

Risikogewicht

Bilanzpositionen

Ausserbilanz­positionen vor Anwendung von Kredit­umrechnungs­faktoren

Gewichteter durchschnittlicher Kredit­umrechnungsfaktor 1

Total der Kredit­risiko­positionen nach Anwendung von Kredit­umrechnungs­faktoren und risiko­mindernden Mass­nahmen

1

Weniger als 40 Prozent

25’665’205

607’302

16.0%

25’762’220

2

40–70 Prozent

5’663’670

679’883

11.5%

5’741’825

3

75 Prozent

331’860

757’693

19.7%

481’020

4

85 Prozent

18’367

21’900

10.5%

20’663

5

90–100 Prozent

3’416’728

1’276’781

29.5%

3’792’984

6

105–130 Prozent

53’541

4’856

10.0%

54’026

7

150 Prozent

428’957

116’719

11.2%

442’041

8

250 Prozent

50’149

-

0.0%

50’149

9

400 Prozent

-

-

-

-

10

1250 Prozent

-

-

-

-

11

Total

35’628’477

3’465’134

36’344’928

1Die Gewichtung basiert auf der Ausserbilanzposition vor Anwendung des Kreditumrechnungsfaktors.

5. Zinsrisiken

5.1 Zinsrisiken: Ziele und Richtlinien für das Management des Bankenbuchs (IRRBBA) Konzern1

a)

Definition Zinsrisiken im Bankenbuch (IRRBB) zum Zwecke der Risikosteuerung und -messung

Die Zinsrisiken im Bankenbuch (IRRBB) umfassen folgende Risiken:

• Das Zinsneufestsetzungsrisiko ergibt sich aus einer zeitlichen Inkongruenz zwischen dem Repricing von Aktiven, Passiven und Ausserbilanzpositionen.

• Das Basisrisiko ergibt sich aus unterschiedlichen Zinskurven, die für das Repricing von Aktiven, Passiven und Ausserbilanzpositionen zur Anwendung kommen.

• Das Optionsrisiko ergibt sich aus Optionalitäten, die von der Bank und/oder den Kunden bzw. Gegenparteien ausgeübt werden können.2

b)

Strategie zur Steuerung des IRRBB

Grundlage der IRRBB-Steuerung ist die Festlegung einer langfristigen Anlagestrategie für das Eigenkapital als Residualgrösse der Zinsbindungsbilanz. Das Ziel dieser Anlagestrategie ist die Erwirtschaftung eines Strukturbeitrags, welcher die aktiv- und passivseitigen Konditionenbeiträge optimal ergänzt und damit zu einer Optimierung der laufenden und zukünftigen Gesamtbank-Zinsergebnisse (Net interest income - NII) beiträgt. Die Anlagestrategie wird auf der Basis von NII-Simulationen über mehrere 5-jährige Zinsszenarien festgelegt und jährlich überprüft. Diese Zinsszenarien decken einen breiten Fächer von stark sinkenden bis zu stark steigenden Zinsen ab, so dass sich allfällige IRRBB-Risiken über den simulierten Zeithorizont im NII niederschlagen.

c)

Periodizität der Berechnung und Beschreibung der IRRBB-Messgrössen

Als Zinsrisikotoleranz legt der Bankrat für die Barwert-Sensitivität (∆EVE, d.h. Eigenkapital-Barwertveränderung bei FINMA-Zinsshift Parallel-Up im Verhältnis zum Tier-1 Kapital) eine Maximal- und Minimal-Limite fest, welche monatlich gemessen und rapportiert wird.

d)

Zinsstress- und Zinsschock-Szenarien

Als Zinsstress-Szenarien für NII-Simulationen kommen mehrere 5-jährige Szenarien zur Anwendung, welche einen breiten Fächer von stark sinkenden (negativer Stress) bis zu stark steigenden Zinsen (positiver Stress) abdecken. Als Zinsschock-Szenarien für ∆EVE-Berechnungen kommen die sechs aufsichtsrechtlichen Szenarien und weitere interne, historische und hypothetische Szenarien zur Anwendung.

e)

Abweichende Modellannahmen

Hinsichtlich der ∆EVE-Berechnungen gibt es keine Abweichungen zwischen den internen Berechnungen und denjenigen gemäss Tabelle IRRBB1. Auf Grund der teilweise praxisfremden Vorgaben zur NII-Berechnung gemäss Tabelle IRRBB1 (v.a. konstante Bilanzstruktur, konstante Gewinnmarge als Komponente der Kundenkondition) werden für die internen NII-Berechnungen abweichende Modellannahmen verwendet.

f)

Steuerung des IRRBB

Die Anlagestrategie wird durch den Fachausschuss Bilanzstrukturrisiken (ALCO) mittels bilanzwirksamen Instrumenten (z.B. Finanzanlagen, Anleihen, etc.) und/oder mittels Derivaten (v.a. Interest Rate Swaps, Devisenswaps) laufend umgesetzt. Auf taktische Abweichungen wird im Laufzeitenbereich > 5 Jahre weitgehend verzichtet. Der Zinserfolg der eingesetzten Derivate wird mittels Hedge Accounting vom Handelserfolg in den Zinserfolg umgebucht, siehe Geschäftsbericht3.

g)

Wesentliche Modellierungs- und Parameterannahmen

1-3)

Zur Berechnung der Zahlungsströme der einzelnen Kontrakte bzw. Transaktionen werden die vereinbarten Zinssätze unter Berücksichtigung der exakten (Rest-)Laufzeit verwendet. Zahlungsströme in CHF werden mit den IRS-Sätzen vs. SARON, Zahlungsströme in EUR mit IRS-Sätzen vs. ESTR und übrige Zahlungsströme in Fremdwährung mit IRS-Sätzen vs. SOFR abdiskontiert.

4)

Die Bestimmung der Änderung der zukünftigen Erträge in Tabelle IRRBB1 erfolgt gemäss den Erläuterungen zur Offenlegung (Tabelle IRRBB1) bzw. zur Zinsrisikomeldung (ZIR_U) der SNB bzw. FINMA.

5)

Die variablen Positionen werden mittels Replikations-Portfolios abgebildet. Bei den Kundeneinlagen auf Sicht erfolgt dabei als erstes eine Differenzierung zwischen stabilen und instabilen Einlagen. In einem zweiten Schritt erfolgt die Unterscheidung der stabilen Einlagen in Core und Non-Core. Der Core wird langfristig, überjährig repliziert und der Non-Core und das instabile Volumen werden kurzfristig, unterjährig repliziert.

6)

Ordentliche, zukünftige Amortisationen auf festverzinslichen Kundenausleihungen werden in der Zinsrisikomessung erfasst. Bei ausserordentlichen Amortisationen auf festverzinslichen Kundenausleihungen ist eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, weshalb solche Rückzahlungsoptionen in der Zinsrisikomessung nicht zu berücksichtigen sind.

7)

Bei ausserordentlichen Abzügen von festverzinslichen Kundeneinlagen ist eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, weshalb solche Abzugsoptionen in der Zinsrisikomessung nicht zu berücksichtigen sind.

8)

Automatische, verhaltensunabhängige Zinsoptionen im Bankenbuch sind unwesentlich und werden deshalb in der Zinsrisikomessung nicht erfasst.

9)

Lineare Derivate (v.a. Interest Rate Swaps, Devisenswaps) werden zur Zinsrisiko-Steuerung eingesetzt. Nicht-lineare Derivate im Bankenbuch sind unwesentlich und werden deshalb in der Zinsrisikomessung nicht erfasst.

10)

Für die Währungen CHF, EUR und USD kommen die jeweiligen, vorgegebenen Zinsschock-Szenarien zur Anwendung. Für die übrigen Währungen kommt das ETC-Zinsschock-Szenario zur Anwendung.

1Die Kommentare beziehen sich auf das Stammhaus.

2Das grösste Optionsrisiko beinhalten aktuell die Kundeneinlagen auf Sicht.

3Siehe nachfolgenden Link:

Geschäftsbericht per 31.12.2025

5.2 Zinsrisiken: quantitative Informationen zur Positionsstruktur und Zinsneufestsetzung (IRRBBA1) Konzern1

Volumen in CHF Mio.2

Durchschnittliche Zins­neufestsetzungsfrist (in Jahren)2

Maximale Zinsn­eufestsetzungsfrist (in Jahren) für Positionen mit modellierter (nicht deterministischer) Bestimmung des Zins­neufestsetzungsdatums

Total

Davon CHF

Davon andere wesentliche Währungen, die mehr als 10 % der Vermögenswerte oder Verpflichtungen der Bilanzsumme ausmachen

Total

Davon CHF

Total

Davon CHF

Bestimmtes Zinsneufestsetzungsdatum

Forderungen gegenüber Banken

-

-

-

-

-

Forderungen gegenüber Kunden

2’886

2’286

-

2.02

2.00

Geldmarkthypotheken

4’957

4’957

-

0.02

0.02

Festhypotheken

18’468

18’468

-

3.60

3.60

Finanzanlagen

2’645

2’645

-

6.78

6.78

Übrige Forderungen

-

-

-

-

-

Forderungen aus Zinsderivaten3

7’185

6’145

-

5.32

6.21

Verpflichtungen gegenüber Banken

4’502

4’172

-

0.11

0.11

Verpflichtungen aus Kundeneinlagen

1’216

807

-

0.64

0.88

Kassenobligationen

-

-

-

-

-

Anleihen und Pfandbriefdarlehen

7’943

7’943

-

7.94

7.94

Übrige Verpflichtungen

-

-

-

-

-

Verpflichtungen aus Zinsderivaten3

6’769

6’583

-

0.87

0.82

Unbestimmtes Zinsneufestsetzungsdatum4

Forderungen gegenüber Banken

58

3

-

0.08

0.08

Forderungen gegenüber Kunden

244

240

-

0.25

0.25

Variable Hypothekarforderungen

64

64

-

0.25

0.25

Übrige Forderungen auf Sicht

-

-

-

-

-

Verpflichtungen auf Sicht in Privatkonti und Kontokorrentkonti

11’162

10’673

-

1.89

1.91

Übrige Verpflichtungen auf Sicht

1’225

1’170

-

0.07

0.07

Verpflichtungen aus Kundeneinlagen, kündbar aber nicht übertragbar (Spargelder)

7’127

6’931

-

1.48

1.48

Total

2.21

2.21

1Die Zahlen entsprechen den Werten des Stammhauses.

2Als Basis der Angaben dienen die an die Schweizer Nationalbank übermittelten Daten der Zinsrisikomeldung.

3Zinsderivate werden in Zahler und Empfänger aufgeteilt. Entsprechend werden diese sowohl bei den Forderungen als auch Verpflichtungen aus Zinsderivaten ausgewiesen.

4Die Spalte «Durchschnittliche Zinsneufestsetzungsfrist (in Jahren)» bestimmt sich aus der modellmässigen Abbildung.

5.3 Zinsrisiken: Quantitative Informationen zum Barwert und Zinsertrag (IRRBB1) Konzern1

in CHF 1'000

∆EVE (Änderung des Barwerts)

∆NII (Änderung des Ertragswerts)

31.12.2025

31.12.2024

31.12.2025

31.12.2024

Parallelverschiebung nach oben

–379’897

–394’471

32’828

31’094

Parallelverschiebung nach unten

541’457

548’852

129’940

124’036

Steepener-Schock2

–72’103

–81’991

Flattener-Schock3

15’115

21’230

Anstieg kurzfristiger Zinsen

–119’559

–119’849

Sinken kurzfristiger Zinsen

186’391

182’481

Maximum

–379’897

–394’471

32’828

31’094

Periode

31.12.2025

31.12.2024

Kernkapital (Tier 1)

2’878’748

2’833’566

1Die Zahlen entsprechen den Werten des Stammhauses.

2Sinken der kurzfristigen Zinsen in Kombination mit Anstieg der langfristigen Zinsen.

3Anstieg der kurzfristigen Zinsen in Kombination mit Sinken der langfristigen Zinsen.

Detaillierte Informationen zur Bedeutung der ausgewiesenen Werte sind im Offenlegungsbericht im Kapitel 5.1 «Zinsrisiken: Ziele und Richtlinien für das Zinsrisikomanagement des Bankenbuchs (IRRBBA) Konzern», Buchstabe g), Ziffer 1-10 ersichtlich.

6. Operationelle Risiken: qualitative Angaben zum Management der operationellen Risiken (ORA) Konzern

Die qualitativen Angaben zum Management der operationellen Risiken und weitere Informationen zum Umgang mit operationellen Risiken finden sich in Kapitel 3.6 «Operationelle Risiken» im Anhang zur konsolidierten Jahresrechnung.

7. Grundlegende aufsichtsrechtliche Kennzahlen (KM1) Stammhaus

in CHF 1'000

a

c

e

31.12.2025

30.06.2025

31.12.2024

Anrechenbare Eigenmittel

1

Hartes Kernkapital (CET1)

2’878’748

2’851’336

2’833’566

2

Kernkapital (Tier 1)

2’878’748

2’851’336

2’833’566

3

Gesamtkapital total

2’878’748

2’851’336

2’833’566

Nach Risiko gewichtete Positionen (RWA)

4

RWA

14’383’776

14’695’464

14’971’452

4a

Mindesteigenmittel gemäss FINMA-Rundschreiben 2016/1

n.v.

n.v.

1’197’716

Risikobasierte Kapitalquoten (% der RWA)

5

CET1-Quote

20.0%

19.4%

18.9%

6

Kernkapitalquote

20.0%

19.4%

18.9%

7

Gesamtkapitalquote

20.0%

19.4%

18.9%

CET1-Pufferanforderungen (% der RWA)

8

Eigenmittelpuffer nach dem Basler Mindeststandard (2.5%)

2.5%

2.5%

2.5%

11

Gesamte Pufferanforderungen in CET1-Qualität (Zeilen 8 + 9 + 10)

2.5%

2.5%

2.5%

12

Verfügbares CET1 zur Erfüllung der Pufferanforderungen (Zeile 11), nach Abzug von CET1 zur Erfüllung der Mindestanforderungen und ggf. zur Erfüllung von Anforderungen an die gesamte Verlusttragfähigkeit (Total Loss Absorbing Capacity, TLAC)

12.0%

11.4%

10.9%

Kapitalzielquoten nach Anhang 8 ERV (% der RWA)

12a

Eigenmittelpuffer nach Anhang 8 ERV

4.0%

4.0%

4.0%

12b

Antizyklische Puffer (Art. 44 und 44a ERV)

1.2%

1.2%

1.1%

12c

CET1-Zielquote nach Anhang 8 ERV zuzüglich der antizyklischen Puffer nach den Artikeln 44 und 44a ERV

9.0%

9.0%

8.9%

12d

Tier-1-Zielquote nach Anhang 8 ERV zuzüglich der antizyklischen Puffer nach den Artikeln 44 und 44a ERV

10.8%

10.8%

10.7%

12e

Gesamtkapital-Zielquote nach Anhang 8 ERV zuzüglich der antizyklischen Puffer nach den Artikeln 44 und 44a ERV

13.2%

13.2%

13.1%

Leverage Ratio nach dem Basler Mindeststandard

13

Gesamtengagement (LRD)

36’842’952

35’335’156

35’898’537

14

Leverage Ratio, ausgedrückt als Tier 1 in % des LRD, einschliesslich der Auswirkung einer vorübergehenden Ausnahme von Zentralbankguthaben

7.8%

8.1%

7.9%

14e

Mindesteigenmittel (Art. 42 ERV)

1’150’702

1’175’637

n.v.

Quote für kurzfristige Liquidität (Liquidity Coverage Ratio, LCR)1

15

Zähler der LCR: Total der qualitativ hochwertigen, liquiden Aktiven2

7’045’671

5’977’235

6’484’920

16

Nenner der LCR: Total des Nettomittelabflusses3

5’004’669

4’502’778

4’540’468

17

LCR4

140.8%

132.7%

142.8%

Finanzierungsquote (Net Stable Funding Ratio, NSFR)

18

Verfügbare stabile Finanzierung

26’018’533

25’672’385

25’441’140

19

Erforderliche stabile Finanzierung

20’443’547

20’425’711

19’312’787

20

NSFR

127.3%

125.7%

131.7%

1Bei den Werten handelt es sich um die einfachen Durchschnitte gemäss den monatlichen Liquiditätsnachweisen des Berichtsquartals (3 Datenpunkte).

2Quartalswerte: 30.09.2025: TCHF 7'051'968; 31.03.2025: TCHF 6'608'832

3Quartalswerte: 30.09.2025: TCHF 5'222'097; 31.03.2025: TCHF 4'711'123

4Quartalswerte: 30.09.2025: 135.0%; 31.03.2025: 140.3%

Corporate GovernanceRisikobericht